April 14, 2026

Wie Venturing as a Service funktioniert

By

Jacqueline Cyba


Warum gelingt es trotz klarer Innovationsstrategie so selten, externe Lösungen strukturiert und wiederholbar in die Organisation zu integrieren? 

Nahezu jedes Unternehmen will innovativ bleiben. In der Praxis bleibt die Umsetzung jedoch häufig unsystematisch. Projekte entstehen punktuell, Budgets sind begrenzt, Scouting erfolgt nicht kontinuierlich und Entscheidungslogiken unterscheiden sich je nach Bereich. Innovation hängt damit stärker von einzelnen Initiativen ab als von einem belastbaren System. 

Venturing as a Service setzt genau dort an. Als externe Innovation Unit übernehmen wir die operative Strukturierung und Führung des Corporate Venturing Setups und überführen externe Innovation in einen klar definierten, wiederholbaren Prozess.
Das umfasst die operative Ableitung konkreter Suchfelder aus bestehenden Unternehmensprioritäten sowie das strukturierte Scouting und die Validierung bis zu PoC oder Pilot im realen Betrieb. 

Frühe Tests können dabei in einem geschützten Projektrahmen außerhalb der Kernorganisation erfolgen, wodurch Reibung mit bestehenden Prozessen, IT-Anforderungen und Budgetlogiken reduziert wird. 

Auf dieser Basis entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen, sodass externe Innovation planbarer, umsetzungsnäher und organisatorisch anschlussfähig wird. 

Was ist ein Venturing as a Service Ansatz?

Venturing as a Service folgt keiner losgelösten Strategieberatung, sondern einer operativen Logik. Ausgangspunkt sind konkrete Bedarfe aus Fachbereichen und Geschäftsbereichen, die mit externen Lösungen systematisch abgeglichen werden. Damit werden Pull aus der Organisation und Outside-in-Perspektive strukturiert zusammengeführt, statt isoliert nebeneinander zu laufen. 

Im Zentrum steht die operative Projektführung bis zur Entscheidung. Von der Problemdefinition über Scouting und Validierung bis zum PoC oder Pilot werden klare Rollen, Entscheidungspunkte und Erfolgskriterien definiert. Die Validierung erfolgt in einem kontrollierten, geschützten Rahmen, bevor eine Skalierung in die volle Organisationslogik erfolgt. Dadurch entstehen belastbare Go- oder No-Go-Entscheidungen statt isolierter Einzeltests. 

Parallel werden tragfähige Rahmenbedingungen aufgebaut, ohne eine zusätzliche interne Venturing-Unit etablieren zu müssen. Prozesse, Governance-Logiken und Reporting-Strukturen werden entlang realer Projekte geschärft und wiederholbar gemacht. Das reduziert interne Abstimmungsaufwand und vermeidet den Aufbau fixer Strukturen mit dauerhaftem Overhead. 

Was bedeutet ohne Overhead?

„Ohne Overhead“ bedeutet in diesem Kontext nicht geringeren Anspruch, sondern geringere strukturelle Zusatzlast. Es geht nicht um neue Vollzeitstellen, parallele Innovationsstrukturen oder lange Konzeptphasen ohne Umsetzung. Stattdessen wird die operative Steuerung als externe Innovation Unit übernommen, während Fachbereiche inhaltlich eingebunden bleiben und organisatorisch entlastet werden. Externe Innovation wird so in einem klar geführten, ressourcenschonenden Prozess validiert, der die bestehende Organisation ergänzt statt zusätzliche Komplexität zu erzeugen. 

Realistisch erreichbar sind planbare Innovationszyklen, eine schnellere und sauber strukturierte Validierung externer Lösungen sowie eine spürbar reduzierte interne Ressourcenbindung. Corporate Venturingentwickelt sich dadurch vom punktuellen Projekt zu einer verlässlichen Fähigkeit, die auch unter Budget- und Zeitdruck tragfähig bleibt. 

Dieser Artikel fokussiert sich bewusst auf die Pull-Logik, also auf konkrete Bedarfe aus der Organisation und deren strukturierte Überführung in Pilotprojekte. 

Ein vollständig optimiertes Venturing Setup geht jedoch einen Schritt weiter und ergänzt diese Logik um eine systematische Push-Komponente. Dazu gehört insbesondere ein kontinuierliches Trend- und Solution-Scouting auf Basis relevanter Signale aus Startups, Forschung und Technologieentwicklungen. 

Wie diese Push-Logik konkret aufgebaut werden kann und welche Rolle sie für ein skalierbares Venturing Setup spielt, beleuchten wir in einem der nächsten Artikel. 

Wie ein solches Venturing Setup mit überschaubarem Ressourceneinsatz bis zum ersten Pilot geführt werden kann, lässt sich in einem kurzen Gespräch klären. Unser Co-CEO gibt hier gerne eine Einschätzung in einem unverbindlichen Gespräch:

 

👤 Justin Gemeri – Co-Founder & Business Development Manager 
📧 justin.gemeri@ekipa.de 
📞 +49 151 525 924 17 
 

 

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