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September 15, 2026

Rekord-Kapital für Innovation, doch weniger als 30 Prozent der Piloten werden ins Unternehmen übersetzt.

Selten standen so viel Kapital und politischer Wille im Markt wie 2026. Die Initiative Made for Germany bündelt Investitionszusagen von 735 Milliarden Euro bis 2028. Dazu kommen der Deutschlandfonds mit bis zu 130 Milliarden, die WIN-Initiative mit rund 12 Milliarden für Wachstumskapital und das neue EIF German Equity mit 1,6 Milliarden. Für Innovationsverantwortliche klingt das nach Rückenwind, und das ist es auch. 

Nur fließt dieses Geld nicht in Ihr Innovationsbudget, sondern zu den Anbietern. Für Sie ändert sich damit nicht die Budgetlage, sondern der Markt: Es stehen mehr finanzierte und marktreife Lösungen bereit als in den Jahren zuvor. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr, ob es eine passende Lösung gibt. Sie ist, ob Sie diese Lösung in den eigenen Betrieb bekommen. 

 

Der Rückenwind ist real 

Der Kapitalzufluss ist keine Ankündigung mehr, er läuft. Made for Germany ist seit dem Start im Juli 2025 von 61 auf 105 Unternehmen gewachsen, die zugesagten Investitionen von 631 auf 735 Milliarden Euro bis 2028. 

Quelle: [Bundesregierung, „Made for Germany"](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/statement-kanzler-made-for-germany-2366322). 

 

Parallel greifen mehrere Hebel ineinander. Der Deutschlandfonds mobilisiert bis zu 130 Milliarden Euro für Infrastruktur, Startups und die Transformation des Mittelstands. Die WIN-Initiative bringt bis Ende des Jahrzehnts rund 12 Milliarden an Wachstumskapital, davon sind bereits 2,64 Milliarden investiert. Und das EIF German Equity stärkt seit Januar 2026 mit 1,6 Milliarden gezielt die Eigenkapitalbasis junger Technologieunternehmen. 

*Quelle: [KfW Deutschlandfonds](https://www.bundesregierung.de/breg-de/deutschlandfonds-gestartet-2400860) und [BMWE, EIF German Equity](https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/01/20260113-bundeswirtschaftsministerium-und-eif-erweitern-start-up-finanzierung.html). 

Wohin dieses Geld fließt, ist für die Einordnung entscheidend. Deutschlandfonds, WIN-Initiative und EIF German Equity sind Wachstumskapital für Startups und Scaleups, kein Budget für die Innovationsarbeit im Corporate. Was bei Ihnen ankommt, ist deshalb kein Geld, sondern ein volleres und reiferes Angebot. 

Angebot und Finanzierung sind damit 2026 nicht mehr der Engpass. Es gibt reifere Startups, mehr Kapital und einen politischen Willen, der externe Innovation ausdrücklich fördert. Wer nach Partnern und Mitteln sucht, findet 2026 mehr vor als in den Jahren zuvor. 

 

Warum Geld das Falsche löst 

 Genau hier entsteht ein Denkfehler. Wer mehr Budget auf ein unstrukturiertes Vorgehen gibt, kauft keine höhere Trefferquote. Er skaliert nur die Fehlerquote. 

Die Zahlen dazu sind ernüchternd. Weniger als 30 Prozent der Unternehmenspiloten erreichen laut McKinsey je die breite Umsetzung, rund sieben von zehn liefern also nichts Dauerhaftes. Und von 33 gestarteten Proof of Concepts schaffen es im Schnitt nur vier bis in den Regelbetrieb, fast neun von zehn skalieren nie. 

Quelle: [Lean Scaleup, „Why Most Corporate Pilots Fail to Scale"](https://www.leanscaleup.com/why-pilots-fail-to-scale/), McKinsey. 

 

Piloten bleiben intern im Unternehmen stecken, weil die Abstimmung fehlt, kein Entscheider verbindlich dahintersteht und kein Budget für den Rollout eingeplant ist. Das ist weniger eine Finanzierungsfrage, sondern eine Frage der Aufnahmefähigkeit. Eine Zusage über Milliarden hilft nicht, wenn ein einzelner Pilot schon an der Schnittstelle zur IT oder am Einkauf hängen bleibt. Aufnahmefähigkeit schlägt Zusage. 

 

Aufnehmen heißt strukturiert scouten und umsetzen 

Aufnahmefähigkeit lässt sich aufbauen. Sie beginnt mit einem klaren Verfahren: ein Screening, das die eigene Herausforderung und die Kriterien schärft, und ein Scouting, das gezielt die passenden Anbieter findet. Am Ende steht ein validierter Pilot am realen Use Case statt einer weiteren Liste von Optionen. 

Der Weg dorthin ist Venture Clienting. Sie werden Kunde eines Anbieters und testen dessen Lösung an einem echten Use Case, ohne Beteiligung. Dabei klären sich genau die Fragen, an denen die Umsetzung sonst später hängt, von der Integration in die eigenen Systeme bis zum Weg durch den Einkauf. Wer darüber hinaus selbst investieren will, kann diese Prüfung davorschalten: erst am realen Anwendungsfall validieren, dann fundierter über eine Beteiligung entscheiden. 

Anders als zu vermuten, ist der Engpass selten das Geld. Vielmehr steigt der Innovationsdruck, während die internen Kapazitäten in vielen Unternehmen eher schrumpfen. Zwei- bis dreiköpfige Teams sollen einen ganzen Konzern bespielen, und daran scheitert die Umsetzung. 

Was genau liefert ekipa aber in diesem Prozess? Wir übersetzen den Kapital-Rückenwind in einen strukturierten Prozess und docken als zusätzliche Kapazität an die interne Innovationseinheit an. Die eigentliche Entscheidung 2026 ist deshalb nicht die Höhe des Budgets. Es ist die Kapazität, aus dem verfügbaren Kapital auch Umsetzung zu machen. 

Bevor Sie 2026 Budget freigeben 

Das Kapital und der politische Rückenwind sind da, so stark wie lange nicht. Die Entschlossenheit Innovation umzusetzen hängt nicht an der Zusage. Es ist davon abhängig, ob Sie externe Lösungen aufnehmen und umsetzen können. 

Bevor Sie 2026 Budget freigeben, prüfen Sie deshalb Ihre Aufnahmefähigkeit. Haben Sie ein Verfahren, das aus Kapital validierte Piloten macht, und die Kapazität, sie durchs eigene Haus zu bringen? Dort entscheidet sich, was von den Milliarden bei Ihnen wirklich ankommt. 

 

Reicht Ihre Kapazität, um den Rückenwind zu nutzen? 

ekipa dockt als externe Venturing-Unit an Ihre Innovationseinheit an und übernimmt Screening, Scouting und die Begleitung bis zum validierten Piloten. In einem ersten Gespräch identifizieren wir den Status Quo und sprechen, wo die größten Hebel für innovative Umsetzungen bei Ihnen liegen. 

Kommen Sie mit unserem Co-Founder Justin Gemeri in Kontakt und buchen Sie einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. 

 

👤 Justin Gemeri – Co-Founder & Co-CEO 

📧 justin.gemeri@ekipa.de 

📞 +49 151 525 924 17 

 

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Justin Gemeri
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